Stadtführung Magdeburg - Stadtführung Quedlinburg - Stadtführung Tangermünde - Stadtführung Wernigerode
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Tagesfahrten und Stadtführungen in Quedlinburg

Die wahrscheinlich schönste Stadt in Sachsen-Anhalt: Quedlinburg. Im milden Klima des Harz-Regenschattens siedelten seit Urzeiten die Menschen, bis dann plötzlich der Aufstieg zur Weltstadt ihrer Zeit begann. Im Jahre 919 wurde der hier ansässige Häuptling vom Germanen-Stamme der Sachsen, Heinrich Liudolfing, von den anderen Stammes-Führern zum König von Ostfranken gewählt.

Sein Hof in Quedlinburg wurde zum ersten deutschen Königshof, der Sandsteinfels vor dessen Tür erhielt Burg und Kloster und auf der anderen Seite entwickelte sich eine Stadt, die bald aufgrund der Tüchtigkeit ihrer Bewohner zu einer reichen Hansestadt gedieh.

Trotz des üblichen Auf und Ab der Geschichte wurde Quedlinburg nicht wie andere deutsche Städte zerstört, sondern hat ihr mittelalterliches Antlitz bis in die heutige Zeit bewahrt. Nicht ohne Grund steht das Ensemble aus detailgetreu gepflegten Fachwerkhäusern aus acht Jahrhunderten seit 1994 unter UNESCO-Welterbe-Status.

Touralis bietet Ihrer Reisegruppe in Quedlinburg folgende Führungen (bitte klicken Sie für Detailseiten auf den Link):

Stadtführungen in der UNESCO-Welterbestadt Quedlinburg Stadtführung Quedlinburg
nächtliche Schauergeschichten in mittelterlichen Gassen Nachtwächterrundgang Quedlinburg
Die "Kaiser-Tour" auf den Spuren der Ottonen - Bus-Tagesreise Magdeburg & Quedlinburg Tagesfahrt Quedlinburg
Bus-Tagesreise Hexentanzplatz & Quedlinburg Tagesfahrt Hexentanzplatz

Die Kunde von Heinrichs Königswahl anno 919

Wenn man in Quedlinburg vom Marktplatze zum Schlosse geht, so teilt sich kurz vor dem Schlossplatze die Gasse und umfasst drei kleine Fachwerkhäuschen. Dieser Platz heißt seit alten Zeiten Finkenherd, da hier im Schutze des Berges die Vogelfänger gar manche Mahlzeit brieten. Mit diesem Orte ist seit mehr als tausend Jahren die folgende Sage verknüpft:

Konrad I., letzter fränkischer Herrscher des Ostfrankenreiches, verfiel in eine tödliche Krankheit, eben als man von ihm Hilfe gegen die wilden Ungarnstämme erwartete, welche plündernd und mordend durch das waldreiche Ostfranken zogen. Konrad konsultierte zunächst die anderen Stammesführer des Reiches und ließ dann seinen Bruder Eberhard zu sich kommen, und sagte zu ihm: "Bruder, ich fühle, ich werde sterben. Wir sind imstande, Heere zu führen, haben Städte und Waffen, nur Glück haben wir nicht. Das aber besitzt Heinrich, der Häuptling der Sachsen! Nimm diese Kleinodien, nimm auch Lanze, Schwert und Krone der alten Könige, gehe damit zu Heinrich und lege in seine Hände das Schicksal des Reiches!"

Kaum hatte der König die Augen geschlossen, als sein Bruder nach dem Harze ritt, um Herzog Heinrich die Botschaft zu bringen. Er fand den bescheidenen Ritter mit dem Vogelfange und dies, wie man in Quedlinburg weiß, an der Stelle, welche Finkenherd genannt wird. Heinrich nahm die Ehre an und regierte fortan von seinem Hofe in Quedlinburg aus als gerechter König die deutschen Lande.

In einem uralten Gewölbe, die Zither genannt, neben der Quedlinburger Schloßkirche, ist bis heute bewahrt ein alter Kamm von Elfenbein, welcher der Bartkamm Heinrichs I. genannt wird, sowie auch einen Reliquienkasten, der des großen Königs Eigentum gewesen sein soll.

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